Coronavirus Covid19 - Was kann ich tun

08.05.2021
Zwillinge Doch nicht identisch
Eine Studie zeigt: Eineiige Zwillinge tragen nicht exakt die gleichen Gene in sich
istock/HannamariaH
Bei ein­eiigen Zwillingen ging man bislang davon aus, dass sie exakt die gleichen Gene in sich tragen. Aber das stimmt so nicht ganz, wie eine isländische Studie im Fachblatt Nature Gene­tics zeigt: Die Wissenschaftler untersuchten das Erbgut von 381 eineiigen Zwillingspaaren. Bei jedem siebten Paar fanden sich schon im Embryonalstadium ­Unterschiede. Die Veränderungen (Mutationen) im Erbgut variierten dabei stark: von einer bis zu 100 – im Schnitt waren es 5,2. Bislang schob man den Forschern zufolge solche Unterschiede vor allem auf Umwelteinflüsse. Die frühen Genmutationen könnten nun ebenso ein Grund sein, warum zum Bei­spiel der eine Zwilling Typ-1-Dia­betes bekommt, der andere nicht.

30.04.2021
Gebärmutterkrebs Antibabypille kann Krebs vorbeugen
Studie zeigt: Antibabypille kann vor Eierstock- und Gebärmutterkrebs schützen
iStockphoto/srugina
Die Antibabypille kann vor Eierstock- und Gebärmutterkrebs schützen. Das belegt eine Studie mit mehr als 250 000 Teilnehmerinnen. Forscher der schwedischen Universität Uppsala analysierten, wie häufig verschiedene Krebserkrankungen bei Frauen auftreten, wenn diese die Pille eingenommen hatten. Als Vergleichsgruppe dienten Frauen, die das Verhütungsmittel noch nie verwendet hatten. Im Vergleich zu ihnen war das Krebsrisiko auch 15 Jahre nach Absetzen der Pille noch um die Hälfte reduziert. Bis zu 35 Jahre lang könne diese Wirkung anhalten, so die Studienautoren im Fachmagazin Cancer Research. Je länger die Pille eingenommen worden war, umso höher die schützende Wirkung. Eierstock- und Gebärmutterkrebs gehören zu den häufigsten Krebsarten bei Frauen.

29.04.2021
Freizeit Nichts wie raus in die Natur
Mangels Alternativen: Viele Menschen verbringen zuletzt deutlich mehr Zeit in der Natur
iStockphoto/lite2046
Weil es während der Corona-Pandemie an Alternativen für die Freizeitgestaltung mangelt, verbrachten viele Menschen zuletzt deutlich mehr Zeit in der Natur. Dies deutet eine Umfrage unter mehr als 3200 Teilnehmern im US-Bundesstaat Vermont an. Die Ergebnisse wurden im Fachmagazin PLOS One veröffentlicht. Demnach haben die Befragten vor allem Spaziergänge gemacht (70 Prozent), Wildtiere beobachtet (64 Prozent), sich draußen entspannt (58 Prozent), im Garten gearbeitet (57 Prozent), Fotos von der Landschaft gemacht oder sich anderweitig künstlerisch betätigt (54 Prozent). Frauen waren im Durchschnitt häufiger in der Natur unterwegs als Männer.

Impressionen