Coronavirus Covid19 - Was kann ich tun

23.06.2021
Reform Mehr Rechtssicherheit für Notfallsanitäter
Regelung soll Berufsalltag von Sanitätern erleichtern und rechtlich absichern
iStock / spotmatik
Notfallsanitäter dürfen in Zukunft eigenverantwortlich heilkundliche Maßnahmen durchführen, bis ein Notarzt eintrifft oder eine andere ärztliche Versorgung beginnt. Diese neue Regelung ist Teil des Gesetzes zur Reform der Medizinischen Assistenzberufe, das der Bundestag beschlossen hat. Um eine Lebensgefahr oder Folgeschäden abzuwenden, dürfen Notfallsanitäter also Behandlungsmethoden anwenden, wenn sie diese im Rahmen ihrer Ausbildung gelernt haben. Diese Regelung soll den Berufsalltag der Sanitäter erleichtern und sie rechtlich absichern.

22.06.2021
Beruf Weiterarbeiten trotz Berufskrankheit
Berufskrankheiten anerkannt würden derzeit nur 500 Fälle pro Jahr
istock/mladenbalinovac
Damit eine Berufskrankheit als solche anerkannt wird – und dadurch auch die bestmögliche Therapie von den Berufsgenossenschaften bezahlt wird –, müssen Arbeitnehmer seit Anfang des Jahres ihre angestammte Arbeit nicht mehr aufgeben. Hierauf weist der Berufsverband der Deutschen Dermatologen hin. Bislang war diese Anerkennung nur möglich, wenn der Job auch beendet wurde. Laut Deutscher Gesetzlicher Unfallversicherung (DGUV) gibt es jährlich bei über 18 000 Erkrankungen einen Zusammenhang zum Beruf. Tatsächlich als Berufskrankheit anerkannt würden derzeit aber nur 500 Fälle pro Jahr – am häufigsten Hauterkrankungen.

21.06.2021
Klimaforschung Handy gegen Heuschnupfen
Aktiv an der Klimaforschung beteiligen? Ganz einfach tun mit dem Handy
istock/PixelsEffect
Wer sich aktiv an der Klimaforschung beteiligen will, kann dies ganz einfach tun: mit dem Handy. Die kostenlose App Baysics ist Bestandteil eines Projekts des Bayerischen Netzwerks für Klimaforschung. Untersucht wird, wie sich der Klimawandel auf Pflanzen und Tiere in Bayern auswirkt. Die Nutzer erfassen etwa, wann in ihrer Umgebung bestimmte Pflanzen blühen. Dadurch sehen Pollenallergiker auf einen Blick, wann sie welche Regionen besser meiden. "Wir greifen nicht nur Informationen ab, sondern geben den Bürgerinnen und Bürgern etwas zurück", sagt Susanne Jochner- Oette, Professorin an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt, die dort für Pollenforschung zuständig ist. Tipp: Vorhersagen für Heuschnupfen-Patienten in ganz Deutschland bietet - allerdings ohne die Möglichkeit des Mitforschens – die ebenfalls kostenlose App "Pollen". Mitherausgeber ist die Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst.

Impressionen