Coronavirus Covid19 - Was kann ich tun

04.08.2021
Maske Menschen mit Allergien profitieren doppelt
Wer einen Mund-Nasenschutz trägt hält sich selbst auch herumschwebende Pollen vom Leib
istock/RealPeopleGroup
Wer einen Mund-Nasenschutz trägt, schützt nicht nur andere vor den eigenen Viren. Allergikerinnen und Allergiker halten sich selbst auch herumschwebende Pollen vom Leib. Laut der Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst können die Masken dazu beitragen, weniger Pollen einzuatmen, und so Heuschnupfen-Symptome lindern. Wichtig ist dabei für die Betroffenen genauso wie für den regulären Virenschutz: die Vorderseite der Maske nicht berühren und die Maske beim Wiederbenutzen nicht verkehrt herum aufsetzen. Durchfeuchtete Masken bieten keinen Schutz. Weil Pollen relativ groß sind, halten chirurgische Masken sie laut Expertinnen und Experten ähnlich gut ab wie FFP-Masken. Für einfachen Mund-Nasenschutz gilt: Je engmaschiger sein Stoff und je dichter, desto besser.

03.08.2021
Apps Nummer sicher?
Auf Verhütungs-Apps allein sollte man sich besser nicht verlassen
istock/filadendron
Apps in zartrosa Design versprechen eine einfache Lösung, wenn Frauen verhüten, aber auf die Pille verzichten wollen. Das Problem ist nur, dass der weibliche Körper nicht so simpel funktioniert, wie die Apps es erscheinen lassen. Forscher des University College in London haben 200 solcher Anwendungen analyisert. Rund die Hälfte davon errechnen den Tag des Eisprungs allein anhand der Zyklusdaten, die die Nutzerin eingibt. Nur ein Viertel der Apps berücksichtigen auch die Körpertemperatur, die Beschaffenheit des Zervixschleims sowie die Konzentration an luteinisierendem Hormon im Blut – Faktoren, die über den Zeitsprung des Eisprungs Auskunft geben. Fazit: Wenn man genauere Werte haben will, ist auch das Verhüten per App nicht simpel.

02.08.2021
Haut Vitamin-D trotz Sonnencreme
Die Haut ­kann mithilfe von Sonnenlicht Vitamin D herstellen
istock/MarKord
Mithilfe von Sonnenlicht kann die Haut ­Vitamin D herstellen. Aber stören Sonnenschutzmittel die Produktion? Bei richtiger Anwendung wahrscheinlich kaum, schreiben Forscher im British Journal of Dermatology. Ihre Ergebnisse gründen sie auf eine Studie mit 40 Teilnehmern, die bei einem einwöchigen Teneriffa-Urlaub eine Sonnencreme mit Licht­schutzfaktor 15 verwendeten. Die Hälfte der Probanden benützte ein Produkt mit hohem, die andere Hälfte ein Mittel mit niedrigem UV-A-Schutz. Ergebnis: Eine korrekte Anwendung der Sonnencreme verhinderte zwar Sonnenbrände, nicht aber die Vitamin-D-Produktion der Haut. Diese fiel bei Mitteln mit hohem UV-A-Schutz sogar höher aus. Wahrscheinlich lassen diese Präparate mehr ­UV-B-Strahlung durch, die für die Vitaminbildung entscheidend ist.

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